Doktorand*in (w/m/d) im Fachbereich der Biophysik, Biochemie und/oder Biomaterialien
Aachen
Teilzeit
Befristet
Über uns
Das DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien ist eine von Bund und Ländern finanzierte Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft mit Sitz auf dem Campus Melaten der RWTH Aachen. Internationale Nachwuchswissenschaftler und erfahrene Wissenschaftler verschiedener Disziplinen entwickeln hier interaktive Materialien nach den Prinzipien der Natur. Es ist ein Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Talenten, Erfahrungen und Kompetenzen zusammenarbeiten, um voneinander zu lernen und gemeinsam neues Wissen und neue Methoden für ein besseres Leben in unserer Welt zu schaffen.
Position
Das DWI sucht eine*n
die*der so bald wie möglich in der Forschungsgruppe von Dr. Charlotta Lorenz beginnen kann.
Unsere Forschungsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, weiche und biologische Materialien im Hinblick auf biomedizinische und nachhaltige Anwendungen zu erforschen und weiterzuentwickeln. Unser Schwerpunkt liegt insbesondere auf dem Zusammenspiel von Flüssig-Flüssig- oder Flüssig-Fest-Phasen in biologischen Materialien und darauf, wie sich die Eigenschaften dieser Materialien aus ihrer Struktur ergeben. So untersuchen wir beispielsweise flüssige, phasengetrennte Proteineinschlüsse in biologischen Polymernetzwerken und den Einfluss solcher Einschlüsse auf die Mechanik.
Unsere Untersuchungen an phasentrennenden Proteinen könnten letztendlich zum Verständnis und zur Behandlung neurologischer Erkrankungen beitragen, an denen phasentrennende und aggregierende Proteine beteiligt sind. Im Bereich nachhaltiger Materialien kann die Phasentrennung als Konstruktionsprinzip dienen, um neue und stabile Strukturen zu bilden.
Doktorand*in (w/m/d) im Fachbereich der Biophysik, Biochemie und/oder Biomaterialien
die*der so bald wie möglich in der Forschungsgruppe von Dr. Charlotta Lorenz beginnen kann.
Unsere Forschungsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, weiche und biologische Materialien im Hinblick auf biomedizinische und nachhaltige Anwendungen zu erforschen und weiterzuentwickeln. Unser Schwerpunkt liegt insbesondere auf dem Zusammenspiel von Flüssig-Flüssig- oder Flüssig-Fest-Phasen in biologischen Materialien und darauf, wie sich die Eigenschaften dieser Materialien aus ihrer Struktur ergeben. So untersuchen wir beispielsweise flüssige, phasengetrennte Proteineinschlüsse in biologischen Polymernetzwerken und den Einfluss solcher Einschlüsse auf die Mechanik.
Unsere Untersuchungen an phasentrennenden Proteinen könnten letztendlich zum Verständnis und zur Behandlung neurologischer Erkrankungen beitragen, an denen phasentrennende und aggregierende Proteine beteiligt sind. Im Bereich nachhaltiger Materialien kann die Phasentrennung als Konstruktionsprinzip dienen, um neue und stabile Strukturen zu bilden.
Ihre Aufgaben
Biologische Zellen sind hochkomplexe Systeme mit vielen miteinander interagierenden Komponenten. Ein schnell wachsendes Forschungsgebiet befasst sich mit der Phasentrennung von Proteinen in Biomolekularkondensate, die zahlreiche wesentliche Funktionen im Zellbetrieb erfüllen. Um den Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion dieser Kondensate besser zu verstehen, zielt dieses Projekt darauf ab, ihre Struktur mithilfe von Streutechniken zu untersuchen. Da biomolekulare Kondensate bei neurologischen Erkrankungen eine Rolle spielen, können die Ergebnisse zu einem besseren Verständnis dieser Erkrankungen und langfristig möglicherweise auch zu deren Behandlung beitragen.
In diesem Projekt werden wir die Struktur der Kondensate mithilfe verschiedener Techniken untersuchen, darunter Kleinwinkel-Röntgenstreuung, Neutronenstreuung, Lichtstreuung und Fluoreszenzmikroskopie. In der Anfangsphase werden die Proteine Rinderserumalbumin (BSA) und Fused-in-Sarcoma (FUS) als Modellsysteme für biomolekulare Kondensate verwendet. Sobald diese Systeme gut etabliert sind, werden weitere Proteinsysteme untersucht. Im Laufe des Projekts werden kleine Moleküle hinzugefügt, darunter Ionen, RNA und Chemikalien mit potenzieller Relevanz für neurologische Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis struktureller Veränderungen während der Auflösung von Kondensaten. So wird beispielsweise erwartet, dass sich ein Protein wie FUS ausdehnt, wenn ein phasengetrenntes Tröpfchen kurz vor der Auflösung steht, doch könnte es sich auch ausdehnen, wenn das Tröpfchen stabilisiert wird. Die supramolekulare Anordnung phasengetrennter Proteine in solchen sich auflösenden Tröpfchen ist ebenfalls unbekannt und wird in diesem Projekt mittels SAXS untersucht.
Das Projekt umfasst den Umgang mit Proteinen, standardmäßige Laborbiochemie, Strahlzeit-Experimente an Synchrotronen, Datenanalyse und den Vergleich mit physikalischen Modellen. Die Ergebnisse werden mit theoretischer Modellierung und Simulationen kombiniert, um tiefere Einblicke in die Struktur und Dynamik von Kondensaten zu gewinnen.
In diesem Projekt werden wir die Struktur der Kondensate mithilfe verschiedener Techniken untersuchen, darunter Kleinwinkel-Röntgenstreuung, Neutronenstreuung, Lichtstreuung und Fluoreszenzmikroskopie. In der Anfangsphase werden die Proteine Rinderserumalbumin (BSA) und Fused-in-Sarcoma (FUS) als Modellsysteme für biomolekulare Kondensate verwendet. Sobald diese Systeme gut etabliert sind, werden weitere Proteinsysteme untersucht. Im Laufe des Projekts werden kleine Moleküle hinzugefügt, darunter Ionen, RNA und Chemikalien mit potenzieller Relevanz für neurologische Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis struktureller Veränderungen während der Auflösung von Kondensaten. So wird beispielsweise erwartet, dass sich ein Protein wie FUS ausdehnt, wenn ein phasengetrenntes Tröpfchen kurz vor der Auflösung steht, doch könnte es sich auch ausdehnen, wenn das Tröpfchen stabilisiert wird. Die supramolekulare Anordnung phasengetrennter Proteine in solchen sich auflösenden Tröpfchen ist ebenfalls unbekannt und wird in diesem Projekt mittels SAXS untersucht.
Das Projekt umfasst den Umgang mit Proteinen, standardmäßige Laborbiochemie, Strahlzeit-Experimente an Synchrotronen, Datenanalyse und den Vergleich mit physikalischen Modellen. Die Ergebnisse werden mit theoretischer Modellierung und Simulationen kombiniert, um tiefere Einblicke in die Struktur und Dynamik von Kondensaten zu gewinnen.
Ihr Profil
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder äquivalent) im Bereich der (Bio-)Physik, (Bio-)Chemie, Materialwissenschaften, Biotechnologie, (Bio-/Material-) oder Ingenieurswissenschaften
- Hoch motiviert und teamorientiert
- Leidenschaft für multidisziplinäre Forschung und Bereitschaft, neue Techniken zu erlernen
- Gute Kommunikationsfähigkeit in Englisch und Deutsch
Das DWI bietet
- Direkte Betreuung und zahlreiche Kooperationen mit anderen Forschungsgruppen
- Stark interdisziplinäres Umfeld
- Spannende und anspruchsvolle Aufgaben sowie Zugang zu internen und externen Netzwerken, Weiterbildungen und Konferenzen
- Individuelle Entwicklungspläne, Mentoring-Programme und Unterstützung durch erfahrene Spezialisten
- Offene, teamorientierte Arbeitsatmosphäre in einem internationalen Umfeld
- 30 Tage Jahresurlaub
- Betriebliche Altersversorgung (VBL)
- Flexible, familienfreundliche Arbeitsbedingungen
- Gute Verkehrsanbindung mit Parkmöglichkeiten
- Restaurants und Mensen in unmittelbarer Nähe
- Zentrale Lage nahe der Innenstadt
Das DWI unterstützt Sie dabei, sich weiter zu qualifizieren. Wir bieten unseren Mitarbeiter*innen eine ansprechende Arbeitsatmosphäre an, siehe unter https://www.dwi.rwth-aachen.de/seite/institutskultur.
Ein Überblick über unsere Maßnahmen zur Gleichstellung und zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist zu finden unter https://www.dwi.rwth-aachen.de/seite/arbeiten-am-dwi.
Das DWI – Leibniz-Institut wertschätzt Vielfalt und begrüßt daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität oder ethnischer und sozialer Herkunft.
Die Stelle ist sofort verfügbar. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TV-L.
Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Bitte bewerben Sie sich so bald wie möglich. Die Auswahlgespräche finden fortlaufend statt. Sobald die Position besetzt ist, wird das Bewerbungsverfahren geschlossen.
Der Beginn der Tätigkeit ist für so bald wie möglich geplant.
Wenn Sie Interesse an einer neuen beruflichen Herausforderung haben, freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Bei Fragen zur Stellenausschreibung wenden Sie sich bitte an: lorenz@dwi.rwth-aachen.de
Bitte laden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Kopien von Abschluss- und Arbeitszeugnissen, Motivationsschreiben) in elektronischer Form unter "auf diese Stelle bewerben" hoch. Mit der Abgabe einer Bewerbung geben Sie Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet werden.
Der Beginn der Tätigkeit ist für so bald wie möglich geplant.
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